BPI - Weil Planung ohne Raum nicht funktioniert

Planen bedeutet immer auch zu priorisieren. Doch dafür müssen wir den Raum verstehen. Wir verstehen den Raum, das Klima und die Natur.

Leistungen

Klimawandel & Klimaanpassung

Die Herausforderung der Klimaanpassung ist die zielgerichtete Entwicklung Maßnahmen vor dem Hintergrund der flächenhaften Priorisierung und dem Verständnis um die regionaltypischen Einflüsse des Klimawandels.

Starkregenrisiko Analyse & Management

Starkregenereignisse besitzen eine besondere Planungsrelevanz, da sie lokal auftreten können, ihr Wirkraum sich jedoch über weite Bereiche erstrecken kann.

Ökologie & Ökologische Baubegleitung

Auf der Ebene der Landschaftsplanung gehören Aspekte wie ökologische Baubegleitung, faunistische Kartierungen und Gutachten sowie der Biotopverbund zu unseren Kernthemen.

Stadtklima

Die mesoklimatische Betrachtungsebene als Grundlage für das klimatische Planungsverständnis im städtischen und ländlichen Kontext.

Mikroklima

Geht es um den thermischen Komfort bzw. die thermische Belastungssituation (für Mensch / Tier / Pflanze) bewegen wir uns auf mikroklimatische Betrachtungsebene und beschäftigen uns z.B. mit klimatischen Indices wie PET, PMV, UTCI.

Hochaufgelöste Einzelsimulationen

Ob nächtliche Kaltluft, CFD Windfelder, Solarpotentiale, Starkregen oder Verschattung. Mit Hilfe von modernen GIS führen wir hochaufgelöste (numerische) Berechnungen durch.

Fördermittelanträge

Wir unterstützen Sie bei der Erstellung von Fördermittelanträgen im Rahmen von Stadtklimaanalysen und Klimaanpassungskonzepten.

GIS - Consulting

Entwicklung von angepassten GIS-Lösungen für individuelle Fragestellungen.

GIS - Transformation

GIS-konforme Digitalisierung & Georeferenzierung von Planwerken. XPlanung. Erstellung von 2D & 3D Planungsmodellen aus bestehenden Modellen. Etc.

GIS - Übernahme von Planungsaufgaben

Wir bearbeiten individuelle Fragestellungen wie bspw. Standortanalysen, Netzwerk- & Erreichbarkeitsanalysen (z.B. 15-Minuten Stadt), Raumanalyse (z.B. Sichtbarkeit, Verschattung, Raumstatistik), Trassenfindung, Eignungsanalysen (Suitability & Usability), etc.

Aus unseren Projekten

Klimaanpassungskonzept Fuldatal

In Fuldatal gemeinsam Klimaanpassung gestalten – Beteiligung beim Klimaanpassungskonzept Fuldatal.

Am 26.03.2026 fand der öffentliche Auftakt des integrierten Klimaanpassungskonzeptes der Gemeinde Fuldatal statt. Unter Moderation von Sabine Säck-da Silva (KEEA Klima und Energieeffizienz Agentur GmbH) fand nach der Einleitung durch den Klimaanpassungsmanager Fuldatal Noah Stabernack, die Präsentation der klimatischen Einordnung und einer ersten Raumanalyse statt. Unsere Mitarbeiter René Burghardt und Frederik Hilden (BPI) verwiesen auf die spannenden Herausforderungen, die sich aus der klimatischen und landschaftlichen Heterogenität der Gemeinde ergeben.

🔗Klimaanpassungskonzept Fuldatal: https://lnkd.in/d9bjeuPc
🔗Kick-Off-Veranstaltung 26.03.2026: https://lnkd.in/d3VKNHws

Klimaplanatlas / Stadtklimaanalyse Frankfurt

Frankfurter Stadtklima verständlich gemacht mit dem aktualisierten Klimaplanatlas 2026!

Der Frankfurter Klimaplanatlas ist nun in einer überarbeiteten Version online im Geoportal einsehbar (Geoportal Frankfurt). In Rücksprache mit dem Klimareferat der Stadt Frankfurt am Main vertreten durch Maurice Wagner und Jan-Erik Hahn, haben wir als Büro (BPI Kassel) die bisherige Klimafunktionskarte aus dem Jahr 2016 überarbeitet.

Mittels gis-basierter Analysen wurden folgende Aspekte im neuen Klimaplanatlas aufgenommen:

Aktualisierte Analysen der Kaltluftströme auf Basis von Kaltluftsimulationen (mittels Klam21)

Berücksichtigung von Gebäuden und Lärmschutzwällen als Kaltlufthindernisse

Einbindung hochaufgelöster Vegetationsdaten

In der Klimafunktionskarte werden die thermische Komponente und dynamische Komponenten der Luftleitbahnen abgebildet. Anhand der Farbgebung können die Klimatope der Überwärmung innerstädtischer Gebiete sowie Kalt- und Frischluftentstehungsgebiete, orientiert anhand der VDI-Richtlinien, voneinander abgegrenzt werden. Die dargestellten Pfeile verdeutlichen Durchlüftungsbahnen oder zeigen den Verlauf der Kaltluftabflüsse.

Ergänzend können im Geoportal weitere Themenkarten wie Kaltluftkarten mit der nächtlichen Kaltluftströmung oder auch Vegetationskarten mit vorhandenen Grünstrukturen sowie Vegetationsdefiziten betrachtet werden. Der aktualisierte Klimaplanatlas bildet die Basis für zukünftige klimaangepasste und vorausschauende Stadtentwicklung in Frankfurt.

Weitere Informationen zum Projekt unter 🔗 Pressemeldung Frankfurt
Klimaplanatlas einsehbar hier 🗺️ Klimaplanatlas im Geoportal

Begleitendes Klimagutachten RAW-Gelände in Halle

In der Stadt Halle (Saale) entsteht ein Zukunfts-Quartier – zum Arbeiten, Forschen, Gründen & Leben.

Das RAW-Gelände, ein leerstehendes Industriegelände hinter dem Hauptbahnhof, soll in ein innovatives Stadtquartier umgewandelt werden. Folgendes soll entstehen:
-         IT-Campus zur Ansiedlung von Cyber-Unternehmen
-         Gründung von Start-Up-Unternehmen
-         Universitätsstandort & Forschungseinrichtungen

Um ein klimatisch zukunftssicheres Quartier zu planen, erarbeitet BPI ein mikroklimatisches Gutachten für das RAW-Areal. Im Zentrum stehen:
-         Untersuchung der Kaltluftproduktion und -verteilung
-         Bewertung des Luftaustauschs und der Luftqualität
-         Analyse des thermischen Komforts

Mit Simulation werden Luftströmungen und Temperaturverteilungen in verschiedenen Bebauungsszenarien und unter Berücksichtigung möglicher Begrünungsmaßnahmen modelliert.

🔗Weitere Informationen zum Projekt unter: Projektvideo RAW Halle Saale

BfN-Projekt IKB IV

Klimawandel & Biodiversität Wir gestalten die Bundesindikatoren zu Auswirkungen des Klimawandels mit!

Der Klimawandel beeinträchtigt die ökologische Vielfalt global und in Deutschland deutlich. Sichtbar sind unter anderem phänologische und physiologische Veränderungen von Organismen sowie Verschiebungen in deren Verbreitungsgebieten. Um die komplexen Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Biodiversität verständlich abzubilden, wurde 2014 im Auftrag des Bundesamt für Naturschutz ein Indikatorensystem für die Politikberatung entwickelt (IKB II). Bereits bei der Fortschreibung (IKB III) haben wir den Bereich Indikatoren für den Biotopverbund bearbeitet. Dieses Indikatorenset soll für den Monitoringbericht zur DAS 2027 weitergeführt werden.

Wir freuen uns sehr, als Burghardt und Partner, Ingenieure (BPI) Teil des Expertenkonsortiums für das F+E-Vorhaben „Fortschreibung von Indikatoren zu Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt“ (IKB IV) zu sein. Unter der Federführung des PAN Planungsbüro für angewandten Naturschutz GmbH arbeiten wir Seite an Seite mit der Universität Kassel, dem UFZ Halle, der HTW Dresden und dem DDA e.V.. Im Auftrag des BfN tragen wir somit zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS 2027) bei.

Unsere Schwerpunkte im Projekt IKB IV sind:
Sicherung des länderübergreifenden Biotopverbunds
Weiterentwicklung und Schärfung des Indikator-Prototyps zur Wirksamkeit des Biotopverbunds auf Bundesebene.

Biodiversität in Städten
Konzeptionelle Aufbereitung von Ansätzen zur Messung des Zustands der biologischen Vielfalt im urbanen Raum.

Wiederherstellung von Ökosystemen
Entwicklung von Indikatoren zur Erfassung von Renaturierungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen.

Wir sind auf die Zusammenarbeit in den kommenden drei Jahren gespannt und freuen uns, die Indikatoren zu den Auswirkungen des Klimawandels aktiv mitzugestalten.

🔗Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt: Umweltbundesamt IBK

Weidetiere schaffen Landschaft

Effizientes Datenmanagement für artenreiche Weidelandschaften im Projekt WeideLand17


Mit dem Projekt „Weidetiere schaffen Landschaft – gemeinsam für mehr Vielfalt im Hotspot 17“ (WeideLand17) werden wertvolle Kulturlandschaften in Hessen und Thüringen geschützt. Gefördert durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt setzen Verbundpartner wie die Universität Kassel, der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land und weitere regionale Akteure Maßnahmen für mehr Biodiversität um. Durch die Beweidung mit Schafen, Rindern, Ziegen oder Pferden bleiben vielfältige Grünlandlebensräume erhalten.
Ein erfolgreiches, praxisnahes Flächenmanagement benötigt eine verlässliche und moderne digitale Infrastruktur. Als Büro (BPI) unterstützen wir das Vorhaben durch die Optimierung und Erweiterung der GIS-basierten Datenbank- und Analyseumgebung. Aufbauend auf den Erfahrungen des Vorgängerprojekts „Schaf schafft Landschaft“ passen wir die auf ArcGIS (Esri) basierende Anwendung an die neuen Anforderungen an

  • Intuitive Maßnahmensteckbriefe & Arbeitsaufträge:
    Optimierung des Layouts und Unterstützung bei der Konzeption neuer Erfassungsbögen.
  • Überarbeitung digitaler Kartierbögen (Surveys):
    Vereinfachung von Eingabefeldern, automatische Flächengrößenaktualisierung bei Geometrieänderungen und Erstellung flexibler Vorlagen.
  • Geodatenintegration:
    Einbindung der Datenbestände für das hinzugekommene Bundesland Thüringen sowie Automatisierung der Abfragen naturschutz- und liegenschaftsbezogener Daten.
  • Verlustfreie Datenübertragung:
    Vermeidung von Geometrieversatz und Ermöglichung von Datenexporten für weiterführende Analysen z.B. in Statistikprogrammen wie R.


Mit unserer GIS-Expertise möchten wir einen Beitrag zum Gelingen dieses wichtigen Naturschutzprojekts leisten.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://www.weideland17.de/

Habitatpotentialanalyse Würzburg

Weitere Informationen folgen.

Presse & Veröffentlichungen

polisForum – René Burghardt im Interview

Im Interview mit Annika Poblocki für das polisFORUM wird die Bedeutung von Geoinformationssystemen in der Stadt- und Landschaftsplanung deutlich. Durch Geodaten können klimatische, ökologische und städtische Zusammenhänge räumlich analysiert werden.

Als integrative Planungsgrundlage können Maßstabsebenen in GIS gemeinsam betrachtet werden. Zunächst wird maßstabsoffen gearbeitet, um die verfügbaren Daten sinnvoll miteinander zu verknüpfen, zu analysieren und wesentliche Informationen herauszuarbeiten.

Dadurch ist in der Stadtplanung eine umfassende räumliche Analyse möglich, wobei verschiedenste Faktoren berücksichtigt werden.

-         Morphologie
-         Nutzungsstrukturen
-         Demografie
-         Klimatische Aspekte
-         Und weitere Faktoren

Mittel GIS kann ein Transformationsprozess in der Stadt- und Landschaftsplanung stattfinden. Digitale Zwillinge könnten zukünftig analoge Karten ersetzen und die Grundlage für integrierte, datenbasierte Planungssysteme bilden.

🔗Das vollständige Interview kann hier gelesen werden: https://lnkd.in/dYHbXQJX

Neugier, Kreativität, Disziplinoffenheit: Welche GIS-Skills die Stadtplanung nach vorn bringen

Im Interview mit Esri für das WhereNext Magazin zum Thema

Klimawandel, Flächenknappheit und wachsende Städte erfordern neue Werkzeuge für eine nachhaltige Planung. Geoinformation liefert dafür die entscheidenden Daten und Analysen.

Link zum Artikel

Neugier, Kreativität, Disziplinoffenheit: Welche GIS-Skills die Stadtplanung nach vorn bringen

Veröffentlichung zum Thema Stadtklimaindikatoren

Entwicklung von messbaren Zielen, Indikatoren und Maßnahmen der Klimaanpassung durch Stadtentwicklung

Im Vorfeld der im Dezember 2024 beschlossenen Klimaanpassungsstrategie wurden messbare Ziele, Indikatoren und Maßnahmen der Klimaanpassung in der Stadtentwicklung untersucht und vorgeschlagen. Ziel war es, messbare Indikatoren zu entwickeln, die sowohl bundesseitig als auch kommunal umgesetzt werden können.

Aus einem Katalog systematisierter Anpassungsmaßnahmen wurden grundlegende Indikatoren identifiziert, in die Bereiche Input, Output, Outcome, und Impact eingeordnet und über 3 Workshops mit der Fachcommunity abgestimmt. Es wurden 7 Indikatorenbereiche definiert, beschrieben, mögliche Kennwerte abgeleitet, Ziele definiert, Datenquellen und -sätze benannt sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Indikatoren erörtert. Für zentrale Indikatoren wurden thematische Steckbriefe erstellt.

Als Kernindikatoren wurden „Hitzevorsorge durch klimaaktives Stadtgrün“ und „Naturnaher Wasserhaushalt“ identifiziert. Der Indikator „Hitzevorsorge“ umfasst Grünanteil, Grünversorgung, Grünerreichbarkeit und Baumbedeckung. Der Indikator „Naturnaher Wasserhaushalt“ bewertet Grundwasserneubildung, Verdunstung und Abfluss, derzeit bundesweit messbar über wasserdurchlässige Flächen. Besonderer Fokus wird auf sogenannte Klimaanpassungsgebiete gelegt.

Ziel ist es, bundesweit vergleichbare Zielwerte einzuführen, die lokal flexibel anzuwenden und zu ergänzen sind. Damit soll Klimaanpassung messbar gemacht und gleichzeitig zur Schaffung klimaoptimierter, sozial gerechter und nachhaltiger Städte beigetragen werden.

BBSR - Veröffentlichungen - Stadtklimaindikatoren

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